StartseitePrävention & VorsorgeBeratung & HilfeElternkreise

Zu wissen, dass man nicht der einzige auf der Welt ist, der ein Kind oder einen Angehörigen mit Suchtproblemen hat, kann viel bedeuten. Zu spüren, dass man mit Menschen spricht, die die Angst und Sorge nicht nur verstehen, sondern mitfühlen und aus eigener Erfahrung kennen, kann Erleichterung und Beruhigung bringen.

Deshalb ist der Weg in einen "Elternkreis drogengefährdeter und drogenabhängiger Jugendlicher" für viele Eltern zunächst leichter als in eine Beratungsstelle. Solche Selbsthilfegruppen gibt es ebenfalls in vielen großen und kleineren Städten.

Elternkreise dienen dem gegenseitigen Austausch von guten wie schlechten Erfahrungen im Kampf gegen die Abhängigkeit der Kinder. Allein dadurch bieten sie schon eine große seelische Entlastung. Einmal offen und ehrlich über alles reden zu können, ohne die Gefahr, sich verständnislosen oder anklagenden Bemerkungen auszusetzen, tut gut. Zudem eröffnet es die Möglichkeit, von anderen zu lernen, sich selbst in Frage zu stellen, Fehler im eigenen Verhalten zu korrigieren.

Wer wissen möchte, ob es auch in seiner Stadt einen Elternkreis gibt, wendet sich an den Bundesverband der Elternkreise suchtgefährdeter und suchtkranker Söhne und Töchter e. V. (BVEK)