StartseiteDer VereinDrogenprävention... im Firmunterricht

Am 15. März 2004 fand in Dossenheim eine Drogenpräventionsveranstaltung, im Rahmen des Firmunterrichts statt.
Hauptthemen waren: Legale und Illegale Drogen und deren Wirkung,

1. Synthetische Dogen – Ecstasy / XTC, GHB etc.

2. Biologische Drogen – Hanf, Haschisch, Marihuana, Heroin, etc.

3. Biogene Drogen – Pilze und Co.

4. Rauschmitteln und Fixer - Utensilien



Dieses Plakat des Vereins „Kampf der Droge e.V.“ hing an der Stirnwand des Kath. Pfarrheims in der Wilhelmstraße in Dossenheim, in dem die Firmlinge der Gemeinde dem beeindruckenden Vortrag des Kriminalhauptkommissars Roland Eck von der Kriminalpolizei Wiesloch lauschten.

Dieter Mehl vom Verein „Kampf der Droge“ begrüßte die jungen Menschen und Herrn Eck im vollbesetzten Pfarrheim. Er hatte zusammen mit den Firmbegleitern diese Präventionsveranstaltung der Polizeidirektion initiiert.

Roland Eck sprach die Sprache der Jugend und verstand es die jungen Menschen 2 Stunden zu fesseln. Eine tolle Leistung!

Von der Frage: „Was ist eine Droge?“, bis zu: „Wie wirkt welche Droge?“, wurde alles eingehend besprochen und anhand von Beispielen erklärt. Eine Power - Point Präsentation mit Video Clips, anschaulichen Grafiken und Schaubildern half die Drogen einzuordnen in legale Und Illegale Drogen.

Bei den legalen Drogen wurde Alkohol, Nikotin und Medikamente angesprochen und bei den illegalen Drogen die Gruppen - biologische, synthetische und biogene Drogen.

Sehr vehement sprach sich Roland Eck gegen die landläufige Meinung aus, dass Haschisch (eine Einstiegsdroge) legalisiert werden sollte; und erklärte auch warum. Haschisch war vom Wirkstoff her in den sechziger Jahren viel leichter, als die heutigen am Markt erhältlichen Cannabisprodukte die oft genmanipuliert sind.

Schautafeln zeigten eindeutig wie lange dieser Stoff vom Körper eingespeichert wird, was für viele Zuhörer beeindruckend war, und vor allem die verharmlosende Gefahren eindeutig wiederlegte. Immer mehr Unfällen werden die durch Drogenkonsum verursacht.

Besonders eindringlich warnte Er vor der Droge Alkohol und vor allem verabreicht in Form von Alkopops. Eine Flasche dieser „wohlschmeckenden Softdrinks“ enthält bis zu 2 Schnäpse hochprozentigen Alkohols.
Der Höhepunkt für die Zuhörer war jedoch, dass Roland Eck zeigte, wie diese illegalen Drogen Cannabis, Hasch, Gras, Kokain, Ecstasy u.a. aussehen und angeboten werden.

Er motivierte die Firmlinge als Multiplikatoren bei Mitschülern und Freunden in Drogenfragen zu fungieren. Zum Abschluss empfahl noch einmal den Jugendlichen „Sei ein Feigling!“, wenn ihnen Drogen angeboten würden. Frau Bähr von der katholischen Pfarrgemeinde bedankte sich bei Dieter Mehl und Roland Eck für diese Präventionsveranstaltung.