StartseiteAufgaben und ZieleWarum Drogenprävenation?

Deutschland hält den wenig sportlichen Rekord, in der Zahl der “Neueinsteiger” oder “Erstkonsumenten” von Drogen sowie auch bei den Drogenopfern zeitweilig Spitzenpositionen in Europa einzunehmen.

Da sind Aufklärung und Prävention notwendige Mittel im Bemühen mitzuhelfen, den Anstieg aufzuhalten.

Aufklärung und Vorbeugung beim jungen Menschen, also da, wo Dealer der untersten Ebene ihre Opfer und auch ihren “Nachwuchs” suchen, sehen wir als gemeinnütziger und der Drogenprävention verpflichteter Verein und unsere ehrenamtlich tätigen Mitglieder seit Jahren als die wichtigste Form unserer Vereinsarbeit an.

Darüber reden, das Thema nicht verdrängen - das ist das Entscheidende, um zu einer wirklichen Konfliktbewältigung zu kommen.

Hierzu gehören sachlich fundierte Informationen für die Kids und Teenies ebenso, wie für die Älteren, die sich aus Beruf und Berufung, mit Engagement und Verantwortung dem Thema stellen und das Gespräch führen. Vorrangig also die Eltern und die Lehrer.

Informationen dürfen allerdings nicht nur stofflich orientiert sein, sondern müssen auch die Hintergründe beleuchten. Warum “Flucht in die Sucht”, warum “Kneifen vor Konflikten”, um nur zwei globale Fragen aufzuwerfen. Gegen das Argument der vermeintlichen Konfliktbewältigung durch Drogen muss ins Feld geführt werden, dass Drogen aufgrund ihres Gefährdungspotentials, insbesondere über die von ihnen verursachte Abhängigkeit, Konflikte nur noch verstärken.

Wir wollen nicht nur Informationen zu (den) Stoffen geben, sondern wollen auch etwas aussagen über die Gründe, warum Drogen im Leben eigentlich eine Rolle spielen können. Hiermit wird der sprichwörtliche “Nagel auf den Kopf getroffen”. Jeder kennt das an sich selbst: Man hat irgendwann einmal “etwas” darüber gehört oder ist sogar schon “aufgeklärt” worden.

Beispiele wie gefährlich Rauchen doch eigentlich ist. Im ersten Moment waren viele erschrocken und beeindruckt, haben dann aber trotzdem mit dem Rauchen angefangen. Ihre Gründe dafür waren stärker als das doch vorhandene Wissen um die Risiken und Gefahren und auch stärker als die Argumente anderer! Übrigens, den “klugen” Erwachsenen, auch denen mit dem ewig erhobenen Zeigefinger, geht es nicht anders und auch Lehrer sind hiervon nicht ausgenommen!

Wir wollen Schülern, Lehrern und Eltern eine Hilfestellung geben in der Diskussion um die Drogen. Die folgenden Seiten sind also mehr, als nur ein Frage-und-Antwort-Spiel.

Wir empfehlen, Antworten im Unterrichts-, Pausen- und Freizeitgespräch erst einmal selbst zu suchen bzw. sie zusammen mit Freunden, Lehrern und Eltern herauszufinden. Jeder kann sie dann mit den auf den folgenden Seiten enthaltenen Antworten, Angaben und Erklärungen vergleichen. Das Drogenproblem ist zwar global, aber erfreulicherweise mit qualitativen Unterschieden. Die Präventionsarbeit hat sich gelohnt. Für uns ein Ansporn, nicht nachzulassen!